"Vorübergehende Heimat Pegnitz"

05. Mai 2022 : Ausstellung im Bürgerzentrum verlängert bis 31. August 2022

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebten in Pegnitz zwischen 1945 und 1950 etwa 80 jüdische Mitbürger – sie bildeten hier die 'Jüdische DP-Gemeinde Pegnitz' (DP=Displaced Persons). Sie hatten den Holocaust in den Ghettos sowie Konzentrations- und Vernichtungslagern überlebt. Manchen war auch die Flucht gelungen. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Fragen: Wer waren die Mitglieder? Wo kamen sie her? Wo wurden sie geboren? Welche Ghettos und/oder Konzentrationslager mussten sie "durchleiden"? Wo in Pegnitz fanden sie ein kurzzeitiges Zuhause? Wohin wanderten sie aus?

Vorsitzender des 'Jewish Committee Pegnitz' war übrigens Viktor Klein, der in Pegnitz eine Ledergroßhandlung besaß.