Umgang mit Reisighaufen und Hackschnitzelgut

08. April 2021 : Reisighaufen werden oft von Vögeln als Brutstätte genutzt. Sie sollten deshalb jetzt nicht mehr weiterverarbeitet oder abtransportiert werden.
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Die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Bayreuth bittet darum, die durch Gehölzschnitt entstandenen Reisig-/Hackschnitzelhaufen, die bis jetzt noch nicht abtransportiert oder weiterverarbeitet wurden, frühestens im Oktober und spätestens bis zum 15. März nächsten Jahres abzutransportieren oder zu verarbeiten.
Tiere nutzen diese Reisighaufen als Lebensraum, wenn diese nicht vor Mitte März entfernt werden. So bauen beispielsweise Vögel ihre Nester darin und brüten dort. Wird der Reisighaufen dann in der Brutzeit entfernt, verlieren die Tiere ihre Lebensstätte und ihren Nachwuchs.
Nach § 39 Abs. 1 BNatSchG ist es verboten, wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu verletzen oder zu töten. Zudem ist auch die Zerstörung oder Beeinträchtigung von Lebensstätten wildlebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund laut § 39 Abs. 3 BNatSchG verboten.
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