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Neujahrswünsche des Ersten Bürgermeisters Uwe Raab

Meldung vom 28.12.2019 und die Bitte auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wieder geht ein Jahr zu Ende. Ich möchte Ihnen danken für die vielen herzlichen Begegnungen, die ich mit Ihnen haben durfte und für Ihre Mitwirkung am Wohlergehen und der Entwicklung unserer Stadt. Mit dem neuen Jahr stellen sich uns neue Herausforderungen, die wir als Gemeinschaft zu lösen haben. Ich freue mich schon heute wieder auf Ihr Zutun und unsere Begegnungen.
Ich blicke gerne auf das Jahr 2019 zurück, denn es wurde viel erreicht: Wir haben einen Konsolidierungsprozess eingeleitet, der zwar die eine oder andere bittere Pille mit sich brachte, aber auch insgesamt 3,2 Millionen Euro Stabilisierungshilfe zum weiteren Schuldenabbau. Mit der „Pegnitzer Erklärung“, konnte eine gemeinsam mit den Kirchen formulierte, richtungsweisende Klimaschutz-Verpflichtung mit Beispielcharakter auf den Weg gebracht werden. Pegnitz ist Fairtrade-Stadt und sogenannter „Sicherer Hafen“. Besonders erfreut mich der Startschuss zur Erhöhung der Kinderbetreuungskapazitäten und die energetische und barrierefreie Sanierung des Alten Rathauses als Maßnahme des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes, um nur einige Beispiel zu nennen.
Geht es Ihnen auch so, dass Sie mit fortschreitendem Lebensalter und damit hin und wieder einkehrender Reife, Dinge und Abläufe in Frage stellen, die Sie einfach nur schon immer gewohnt waren und bisher einfach nur nicht hinreichend hinterfragt haben. Mir geht es mit dem Silvesterfeuerwerk so, auf das ich selbst seit Jahren verzichte. Für diesen freiwilligen Verzicht möchte ich Sie gerne sensibilisieren und viele Menschen gewinnen. Feuerwerk und Kracher können bei Explosion in Händen oder am Körper schlimme Verletzungen verursachen. Sie stellen nicht nur für die Tiere eine ungewohnte, unnatürliche und schlimme Belastung dar, sondern auch für viele alte Menschen, die sich oft genug an Krieg und Bomben erinnert fühlen. Das ist aber nicht die einzige Gesundheitsschädigung, die von Feuerwerken ausgeht. Eine Feinstaubbelastung unvorstellbaren Ausmaßes befördert Erkrankungen der Atemwege sowie des Herz- Kreislaufsystems. 5000 Tonnen Feinstaub in der Silvesternacht in Deutschland! Das sind in wenigen Minuten und Stunden annähernd 20% der durch den Straßenverkehr ausgestoßenen Menge. Welch Wahnsinn, wenn man sich das bewusstmacht. Da lobe ich mir die Gemeinde Ramsau im Berchtesgadener Land, die seit 2016 auf Böller, Kracher und Feuerwerk verzichtet. Die Bürger spenden das Geld für bedürftige Personen im Landkreis. Hut ab.
Jetzt aber alles Gute für das neue Jahr. Ihnen persönlich Gesundheit und Lebensfreude, Zufriedenheit und Ausgelassenheit sowie Glück und Gottes Segen auf all Ihren Wegen. Unserer Stadt, unserem Land und der ganzen Welt wünsche ich Vernunft und Toleranz, Frieden und Zusammenhalt. Nur wenn wir nach unseren Gemeinsamkeiten im Handeln suchen, werden wir Spaltung, Ausgrenzung und Unfrieden erfolgreich verbannen können.
Ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünscht Ihnen
Ihr Uwe Raab

Kategorien: Rathaus

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