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Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Pegnitz-Auerbach bei ZF Auerbach

24.11.2016 Die Fabrik von morgen – Industrie 4.0

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Am 18. Oktober trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Pegnitz-Auerbach zu ihrer turnusgemäßen Herbstsitzung bei ZF in Auerbach. Mitte April 2016 hat sich der Arbeitskreis Pegnitz um Auerbach erweitert, der Vorsitz für den Bereich Wirtschaft liegt seitdem bei dem ehemaligen ZF-Manager Norbert Sporer. Sein Pendant auf Schulseite ist der Leiter der Staatlichen Berufsschule Pegnitz, Gerhard Hecht. Der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT besteht aus ehrenamtlichen Vertretern aus Schule und Wirtschaft, welche ein Hauptziel verfolgen: Junge Menschen in ihre berufliche Zukunft zu begleiten. Dies wird u.a. durch Projekte wie das Seminar Starthilfe – Orientierungstage für künftige Berufseinsteiger oder das Schülerpatenprojekt an der Christian-Sammet-Mittelschule Pegnitz erreicht. Auch dient die Vernetzung im Arbeitskreis dem gegenseitigen Austausch über Anforderungen, neue Entwicklungen u.ä. sowie als Kontaktplattform und Türöffner für Berufsinformationen, Praktika etc.

Bei ZF informierte sich der Arbeitskreis über den Gastgeber als weltweit agierender Konzern und die Arbeitsanforderungen, welche die Fabrik von morgen an seine Mitarbeiter stellt – und damit auch an die Schulabgänger bzw. Auszubildenden: Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Produktion, die unter dem Stichwort Industrie 4.0. in den Unternehmen Einzug hält, verändert die Arbeitswelt. Dies wird eine stärkere Interaktion von Mensch und Maschine mit sich bringen. Das erfordert neue Qualifikationen der Arbeitnehmer, da sie künftig weniger „produzieren“, sondern vielmehr die Rolle des Erfahrungsträgers, Entscheiders und Koordinators einnehmen werden. „Mit der Digitalisierung eröffnen sich neue Möglichkeiten, Inhalte, Prozesse und die Organisation der Arbeit zu gestalten“, sagte Jürgen Holeksa, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von ZF, im April beim ZF-Ausbildungsgipfel in der ZF-Zentrale in Friedrichshafen. „In Zukunft wird ein noch stärkeres Verständnis für IT, Datenstrukturen und die Spezifika der Produktion gefordert werden. Dadurch wächst die Anforderung an interdisziplinäre Zusammenarbeit und kreatives Denken. Wir werden gemeinsam mit unseren Mitarbeitern diese Chancen nutzen und die neuen Herausforderungen anpacken.“

Der Arbeitskreis steht interessierten Ausbildungsbetrieben, Schulen und weiteren Akteurenaus dem Bereich Übergang Schule – Berufsleben offen. Informationen und Kontakt über Corinna Deß (Geschäftsführerin Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Pegnitz-Auerbach, Wirtschafts- und Juniorenakademie Pegnitz), 09241/723-24, dess@wirtschaftsbanda9.de

Kategorien: Rathaus

ZF Ausbildungsleiterin,Alexandra Boving (links), Vorsitzender Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT, Norbert Sporer (2.v.l., Gerhard Hecht (10. v.r.) und die Mitglieder des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Pegnitz-Auerbach.
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